Joseph B. Stephenson, Dr. Gowri Motha, Claudia A. Pfeiffer

Joseph B. Stephenson (1874-1956) als Begründer der Methode des Creative Healings hat mit seinen über 40 Anwendungen unzählige Patienten betreut und erfolgreich behandelt.

Dr. Gowri Motha Die Gynäkologin und Geburtshelferin ist von Patricia Bradley und Rebecca Jackson ausgebildet und Europäische Master Trainerin. Sie setzt die Creative Healing Methode seit den 80-igern erfolgreich in der Frauenheilkunde (z.B. komplementär zur Fruchtbarkeitsbehandlung und während der Schwangerschaft) ein. Mit ihrer Gentle Birth Method, die als Herzstück das Creative Healing thermatisiert, hat sie ein ganzheitliches Behandlungssystem zur Schwangerenbetreuung entwickelt.

Claudia A. Pfeiffer Als langjährige Schülerin von Dr. Gowri Motha hat sie von ihr die Creative Healing Ausbildereignung für den deutschsprachigen Raum erhalten. Die dort wohl bekannteste Methode ist die TFM / Therapeutische Frauenmassage: Sie stellt einen authentischen Ausschnitt aus Joseph B. Stephensons Methode dar. Anwendung findet die TFM vor allem im Bereich der gynäkologischen Komplementärbehandlung. Die dort vermittelten Module können jedoch –  kreativ kombiniert – auch anders genutzt werden.



Stephensons Schülerin Mabel Gundersson, die sehr gut mit seiner Methode und seinem Gedankenmodell vertraut war, erarbeitete das, was wir seither als die 4 Prinzipien kennen. Auf diesen 4 Prinzipien fußen alle Behandlungsmodule, die wir als Creative Healing Practitioner anwenden.

Es geht darum, die Life Force (die Chinesen sprechen in der TCM von Chi, Hahnemann bezeichnet die uns innewohnende Kraft als Dynamis) mittels der 4 Prinzipien von Blockaden zu befreien: Wo es einen freien Fluss der Lebenskraft (=Life Force) gibt, ist der Körper in seiner Mitte. Ohne Hindernisse im Fluss gibt es keine Symptome: der Körper ist im Wohlgefühl.

Das Kreative an Joseph B. Stephensons Methode ist – neben dem modularen Aufbau seiner Methode – die Visualisierung. Anders jedoch als bei der Hypnose gehen diese Visualisierungen vom Practitioner aus: Durch achtsames Arbeiten sowie die auch visuelle Kontaktaufname mit den Geweben, die mit Olivenöl behandelt werden, kann ein zusätzlicher Heilimpuls gesetzt werden.

„Everybody with a good heart and willing hands“

Jedem mit einem guten Herz und willigen Händen ist es möglich, die 4 Prinzipien anzuwenden. Joseph B. Stephensons Vision war es, dass wenigstens ein Familienmitglied um die sanfte Methode in Grundzügen wüßte, damit im Fall der Fälle schnell Hilfe gewährt werden könne. Er sagte aber auch zu Lebzeiten, dass seine Methode noch nicht bereit wäre für die Welt und es noch 50 Jahre dauern würde: nun ist die Welt bereit – und viele hundert Practitioner setzen Creative Healing tagtäglich in ihren Praxen ein, um ihre Klientinnen und Klienten wieder in den Fluss zu bringen und sie ihr Zentrum und ihre Mitte spüren zu lassen.

Creative Healing und TFM erlernen

Die Ausbildung zum Creative Healing Practitioner besteht aus 3 Modulen, die aufeinander aufbauen:

1. TFM – Therapeutische Frauen-Massage
2. Creative Healing für den Bewegungsapparat
3. Creative Healing für die inneren Organe

Es ist gewünscht und gewollt, dass jedes Modul genügend praktische Anwendung findet. Je größer die Erfahrung im Umgang mit den 4 Prinzipien, umso effizienter das Arbeiten und die Blockadenlösung.
Daher empfiehlt Claudia Pfeiffer, einzige von Dr. Gowri Motha für den deutschsprachigen Raum ausgebildete Trainerin für Creative Healing, die gesamte Ausbildung über einen längeren Zeitraum zu planen.