» The circle of truth and light – the light that never fails. «  Joseph B. Stephenson

Toilettenpapier?

Die Tradition des Toiletten-Papiers beginnt im 14. Jahrhundert, wo die chinesische Kaiserfamilie nach dem Toilettengang parfümierte Papierstücke verwendete. Es sollte jedoch bis ins 19. Jahrhundert dauern, bis Toilettenpapier industriell hergestellt wurde: Joseph C. Gayetty war derjenige, der dieses bei Hämorrhoiden „therapeutische Papier“ in Papierstapeln anpries. Von der Rolle hat sich Seth Wheeler das Toilettenpapier 1891 patentieren lassen.
Zu diesen Zeiten war Toilettenpapier handlich, aber grobfaserig und entsprechend rau. Daher beriet Joseph B. Stephenson folgendes:

Verzicht auf Toilettenpapier bei Hämorrhoiden

In dem ungeschützten Gewebszustand, in dem sich die Analschleimhaut bei Hämorrhoiden befindet, sollten Patienten kein Toilettenpapier verwenden: Die winzigen Holzfasern (Zellulose) des Papiers würden an den Schleimhäuten haften bleiben und sich darin verankern, was zu weiteren Probleme verursacht.
Stattdessen solle der Patient ein weiches Tuch oder ein Schwamm verwenden, bis die Hämorrhoiden vollständig abgeheilt sind.

Wer zu seiner Zeit Toilettenpapier unter der Lupe betrachtete, konnte die kleinen Splitter erkennen. (Die erste Werbung für „splitterfreies Toilettenpapier“ stammt übrigens aus dem Jahr 1935). Stephenson sah in eben diesen groben Fasern die Ursache für analen Juckreiz, der die Hämorrhoiden begleitet.

Diese Empfehlung von Joseph B. Stephenson ist gar nicht so dumm – denn die Reizung des Hämorrhoidalgewebes würden wir auch heute vermeiden, indem wir dem Patienten den Gebrauch einer Popodusche nahelegen.

Toilettenpapier bei weichen Hühneraugen

Dieser „Hack“ eines Hühneraugenpflasters war Joseph B. Stephensons Ratschlag für diejenigen, die unter Hühneraugen zwischen den Zehen leiden:
Bei weichen Hühneraugen zwischen den Zehen riet Stephenson, vier Lagen Toilettenpapier zwischen die betroffenen Zehen zu legen; die Papierlagen brechen die Reibung der Zehen und ist luftdurchlässig. Das Hühnerauge wird sich schließlich lockern, so dass es herausgehoben werden kann.

Stephensons Beobachtung jedoch, dass Hühneraugen, einschließlich weicher Hühneraugen zwischen den Zehen, durch falsche Passform des Schuhs verursacht werden können, gilt auch noch in heutiger Zeit.
Er sagte: Ist die Ursache beseitigt, und der Patient hat sich gut passende Schuhe kauft, fallen die Hühneraugen nach der angemessenen Behandlung ab (und sollen dann auch nicht wieder auftreten).

Foto Claire Mueller

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