» The circle of truth and light – the light that never fails. «  Joseph B. Stephenson

Creative Healing Magenbehandlungen

Während die Verdauung bereits im Mund beginnt, stellt der Magen als birnenförmiger, dehnbarer Muskelschlauch, die 2. Station für mechanische wie enzymatische Verdauung dar. Hier wird der Speisebrei und der Magensaft vermischt. Damit die Magenfalten nicht auch vom enzym- und salzsäurehaltigen Magensaft angedaut werden, sind sie von Schleimhaut überzogen.

Der Magen

Der Magen bildet den oberen Teil unseres Verdauungstrakts. Er befindet sich im linken Oberbauch, unterhalb des Zwerchfells und zwischen Milz und Leber. Über elastische Netze ist er sowohl mit der Leber als auch dem Zwerchfell verbunden. Durch die Peristaltik der glatten Muskulatur kommt es zur mechanischen Durchmischung des Speisebreis in den Magengrübchen und zwischen den Falten. Enzyme sowie Salzsäure bilden den Magensaft, der die Nahrung weiter chemisch zerkleinert. Seine Füllmenge (bis zu 1,5 Litern) bedingt die Gestalt.

Folgen wir nun dem Körpermodell des Joseph B. Stephenson, befinden sich im Umfeld des Magens mehrere Strukturen:

  • die Breathing Tube / Atemkanal
  • der Herzkanal / Heart Tube sowie
  • die Stomach Air tube / Belüftungskanal für den Magen
  • der Feeding-Spot für die Milz, der sich über der großen Kurvatur des Magens befindet.

Die Stomach Air Tube

Beim Schlucken von Nahrung und Flüssigkeit durch die Speiseröhre bedient sich der Magen laut Stephenson eines Kanals, um Luft oder (Verdauungs-)Gase wieder abzugeben. Stephenson betitelt ihn als Stomach Air Tube (Orange 4-15). Man kann sich diesen Kanal von der Funktionsweise wohl ähnlich vorstellen wie einen Gärspund auf einem Maischefass – auch hier entweicht nur das Gasförmige.

Die Stomach Air Tube kommt unmittelbar links der Körpermitte zu liegen und führt bis knapp unterhalb des Kehlkopfes.
Sofern diese von Stephenson erdachte Struktur und somit die Entlüftung des Magens gestört ist, äußert sich dies in Spasmen der Speiseröhre sowie trockenem und bellendem „Raucher“husten.
Da es sich bei den Obstruktionen in der Regel um Schleimbildung oder Kontraktionen handelt, ist das Abhusten der natürliche Versuch des Körpers, so die „Kongestion“ zu entfernen.

Der Herzkanal

Hierzu muss man wissen, dass in Stephensons Vorstellung das Herz von einer „Region relativen Vakuums“ umgeben ist.
Der sensible Herzkanal stellt hierbei die Verbindung zum Magen her.
Alle Kongestionen (die an den Herzpunkten gelöst werden werden ebenso wie die Ansammlung von Fremdmaterial und den Kreislauf belastende Kongestionen) werden durch den Herzkanal in den Magen gezogen und können so abgeleitet – und folglich „verdaut“ werden. (Orange 4-23)

Der Herzkanal sei außerdem mit einem Druckregel-Mechanismus ausgestattet, der den Druck in der Herzregion im Verhältnis zum Atmosphärendruck reguliert. Da die Heart Tube über Magen und Speiseröhre mit der äußeren Atmosphäre verbunden ist, wäre dieser Mechanismus möglich.

Die Breathing Tube – und was Hoch- und Kurzatmung mit dem Magen zu tun haben kann

Man stelle sich die Breathing Tube (Orange 4-5) als Verbindung vor, die auf der Mittellinie des Körpers liegt und von der Pleurahöhle in den Magen führt. Im Normalfall herrscht in der Pleurahöhle ein Vakuum.
Der Zweck der Breathing Tube es ist, eine normale Atmung herzustellen und zu gewährleisten, sowie bei Bedarf eingedrungenes Fremdmaterial aus der Pleurahöhle abzuleiten. Sollte dieses Vakuum jedoch teilweise unterbrochen sein, müssen Fremdkörper abgesaugt werden.
Wenn sich Flüssigkeit, Eiter oder Gase in der Pleurahöhle ansammeln, kann der Creative Healer diese durch die Breathing Tube in den Magen streichen (statt dass sie durch einen künstlichen Schlauch, der von außen in die Pleurahöhle eingeführt wird, abgeleitet werden müssen). Bei großen Flüssigkeitsmengen, die in der Drainagebewegung über die Breathing Tube in den Magen abdrainiert werden, kann es sein, dass der Patient erbricht, um sie ausscheiden.

Beschriebene Krankheitsbilder des Magens

Liebe geht durch den Magen

Spätestens bei den Schilddrüsenbehandlungen taucht auch der 6. Herzpunkt auf: er wird auch als emotionaler Herzpunkt bezeichnet. Sofern bei diesem Herzpunkt, der auf dem linken oberen Rücken zu finden ist, Probleme auftauchen, bedienen wir uns eines weiteren Drainagekanals. (siehe Pain or disturbance at the heart spot on the back (Orange 3-14))
Vom Herzpunkt ausgehend folgen wir mit der linken Hand dem Verlauf des Schulterblatts und an der unteren Schulterblattgrenze bis zur Körpervorderseite und zu dem Punkt, der als 5. Herzpunkt bezeichnet wird. Hiermit kann das aus dem emotionalen Herzpunkt gelöstes Material in den Kreislauf gegeben werden und auch hier aktiv verdaut werden. (Orange 3-15)

MagenverstimmungAkute Verdauungsstörungverstimmung (Pink 48, Orange 5-15)
Wenn sich der Patient wegen Schmerzen in Magen und Herzgegend nicht hinlegen kann, ist eine akute Verdauungsstörung zu vermuten. Dieser wird am aufrecht Sitzenden – und ähnlich wie die Lungenbehandlung – behandelt. Wir würden heute von einem Rhoemheld-Syndrom sprechen: so viel Gas in der Herzgegend kann gefährlich sein.

Sick stomach (Orange 5-27)
Magengeschwüre
(Pink 83,
Orange 5-21)
Bei Magengeschwüren muss man zunächst wissen, dass die Schleimhaut des Magens aus mehreren Schichten aufgebaut ist. Die innerste Schicht bildet einen zähen Schleim. Dieser verhindert, dass die aggressive Salzsäure die Magenwand angreift. Wird diese Schleimhautbarriere gestört, kann ein Magengeschwür entstehen.

Stephensons Theorie: Wenn nun die Muskelwand durch eine Schwachstelle in der Magenschleimhaut mit heißem, saurem Inhalt in Berührung kommt, entsteht Reibung. Wo die Muskulatur ohne Schleimhautschutz aneinander reibt, verursacht dies eine wunde Stelle, die eitert und ein Geschwür bildet.
Die Creative Healing Behandlung dient dazu, die Magenwände voneinander zu trennen, die Reibung zu verhindern, damit die Schleimhaut heilen kann. Hier empfiehlt Joseph B. Stephenson übrigens den Genuss von (rohem) Hühnereiweiss.

siehe auch Bleeding Ulcers (Orange 5-24)
Pseudo-Geschwürleiden
(Orange 5-25)
Insbesonders, wenn die Verdauungssorgane infolge eine Mangelfunktion eine Störung des Solarplexus verursacht, hat sich eine Behandlung über die Breathing Tube bewährt.
Die Drainage-Bewegung kann hier als Ergänzung zur Grundbehandlung eingesetzt werden, um eine normale Funktion des Verdauungssystems zu erreichen. Eine Störung des Verdauungsprozesses kann manchmal durch den Verzehr von unruhigen Speisen und Getränken verursacht werden. In diesen Fällen wird dem Patienten solange zu einer Nahrungskarenz geraten, bis sich die Nervenzentren wieder beruhigt haben.
MagensenkungMagenbeschwerden machen sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar: Appetitlosigkeit, Hungergefühl, aber auch Sättigungsgefühl nach nur wenigen Bissen, oder schwerere Verdauungsstörungen wie häufiges Erbrechen. (In extremen Fällen bleiben nicht einmal Suppe, Brühe oder Wasser im Magen).

Ein Patient mit Magensenkung kann nicht genügend Nahrung aufnehmen und ist immer schwach und hat keine Möglichkeit, wieder zu Kräften zu kommen.
Der Fallen Stomach (Pink 90, Orange 5-18) wird nach dem IV. Prinzip reponiert.
Obstruction that is not fallen stomach (Orange 5-21)
Erbrechen
(Orange 5-17)
Hier wird unterschieden zwischen induced, uncontrolled und violent vomiting. Stephenson verweist bei unkontrolliertem Erbrechen auf die Einnahme von speziell zubereitetem Reisbrei.

Heftiges Erbrechen, das zum Beispiel bei Seekrankheit auftritt, kann bis zum Ersticken führen, da der Magen sich am Mageneingang ausstülpt, was durch die Verdrängung von Gewebe keine Atmung zulässt. Wenn der Zustand erkannt wird, kann der Magen in seine normale Lage reponiert werden, indem die Breathing Tube behandelt wird. Sobald die Betroffene wieder atmen kann, sollte sie sofort etwas schlucken, um den Magen in Position zu halten. Am besten eignet sich hier wieder Reisbrei – aber auch „Milch oder Wasser wäre dienlich, um den Magen unten zu halten, bis der Reis verfügbar ist.“
RefluxUnter dem Kapitel Hiatushernie ist die Behandlung von Reflux beschrieben.
Typhus
(Orange 9-19)
Nach Stephensons Ansicht lässt Typhus die Magenwände anschwellen und überzieht sie mit einer dicken gelatineartigen Schicht. Der Magen ist daher nicht in der Lage, feste Nahrung aufzunehmen, und somit ist Fasten angezeigt. Da der Körper gegen die Krankheit ankämpft, sollte er dabei unterstützt werden, die giftigen Abbauprodukte auszuscheiden, die durch die Ablösung der Beläge im Magen entstehen.
 
Aus eigener Erfahrung schrieb Stephenson – der gleich zweimal in seinem Leben an Typhus erkrankte – seine schnelle Genesung der Einnahme von Eno zu.
Er trank übrigens regelmäßig große Gläser Wasser, dem sehr kleine Mengen Eno zugab. Die reinigende Wirkung von Eno verhinderte die Stagnation im Ausscheidungsprozess.
Magenkrebs
(Orange 8-29)
Zum Thema Magenkrebs hat Stephenson (der wohl gemerkt von 1874-1956 lebte) noch eine ganz eigene Vorstellung. Sie sei an dieser Stelle der Vollständigkeit mit aufgenommen:
Stephenson sagte, dass Magenkrebs häufiger bei Männern (ab dem 40. Lebensjahr) auftrete und dass junge Menschen nicht oft betroffen seien: „Magenkrebs entsteht durch einen Ausfluss, der aus den Gehirnzellen tropft. Er wird Jahr für Jahr geschluckt, bis sich ein Schleim bildet, der nicht verdaut werden kann. Darin lagern sich kleine Nahrungspartikel an, die nicht verdaut werden und stattdessen absterben. Die stellt eine Einladung an den Todeskeim dar, zum Leben zu erwachen.“

Nierenprobleme setzt Stephenson in Relation mit einem Verdauungsproblem des Magens (Pink, 66).

Ebenso spielt im Zusammenhang mit Rheumatoider Arthritis auch der Magen mit eine Rolle.
Stephenson ist der Meinung, dass ein Leaking Heart Ursache der RA ist. Dadurch das das Herz „undicht“ ist, gelangt Blut in Magen und Darm. Da jedoch menschliches Blut nicht verdaut werden kann, bildet sich eine für den Körper giftige Ablagerung. Sobald diese in den BLutkreislauf gelangt, lagert sie sich um die Knochen herum ab und verursacht dann Schmerzen (Orange 9-6)

Eine überaktive Bauchspeicheldrüse kann zu einer Übersäauerung des Magens und Sodbrennen führen. (Pink 79).

Creative Healing Belegstellen zum Magen

  • Acute Indigestion (Orange 5-15)
  • Ulcerated stomach – Application 36 (Pink 83), Stomach Ulcer (Orange 5-21)
  • Fallen stomach – Application 39 (Pink 90, Orange 5-18)
  • An obstruction that is not fallen stomach (Orange 5-21)
  • „Pit of the stomach“ (Orange 4-2) = Solarplexus
  • Hiatushernie -> Reflux
  • Foul breath, Chronic indigestion, Sick stomach caused by a Post nasal drip (Orange 5-16)
  • Vomiting (Orange 5-17)
  • tbc

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